Patty stand um neun Uhr auf und hüpfte unter die Dusche, um sich den Schweiß der schwülen sommerlichen Nacht von der Haut zu spülen. Sie trank einen schwarzen Tee und rauchte zwei Zigaretten und aß eine Schüssel Cornflakes mit Milch und rauchte noch eine Zigarette. Dann zog sie sich etwas an und stöckelte mit ihrer großen Ledertasche in die Welt hinaus. Es war nun halb elf und die Luft war angenehm kühl und das Licht noch mild und rosa wie der Babypopo des Schreinerlehrlings, der sie gestern nachmittag dafür bezahlt hatte, ihn übers Knie zu legen. Patty hatte heute mittag einen Termin. Eine Hausfrau benötigte ihre Dienste: Patty sollte ihren Mann zum Putzsklaven erziehen. Noch bevor er den Mittagstisch verlassen und sich wie jeden Tag in seine versiffte Altmännerkneipe verziehen würde, um sich ein Herrengedeck nach dem anderen reinzuziehen, sollte sie dort sein und ihn zu einer brauchbaren Putzkraft dressieren. Patty war stolz auf das, was sie tat. Ihre Tätigkeit- und da war sie sich ganz sicher- war ein großartiger Dienst an der Menschheit. Ich sollte sie mal wieder anrufen.