Etwas stand auf einer Wand, an der Francine auf dem Weg zum Schlachthof vorbeikam, der genau um die Ecke lag. Es war ein Spruch. Da jedoch ein Teil der Fassade abgesprungen war, war er unvollständig: es fehlten ein paar Buchstaben. Und da die restlichen Buchstaben in so unregelmäßigen Größen und Abständen gesetzt worden waren, war nicht sicher zu sagen, wieviele Buchstaben an der entsprechenden Stelle zu sein hatten, so dass man zumindest hätte erahnen können, wie das volle Wort lautete.

K ~ i s m u s i s t n ich t t ot, e r ri ec h t n ur k o mi sch

„Wie soll ich denn daraus schlau werden?“ sagte Francine gegen die Wand. Aber was immer da gelebt und gestunken hatte, nun war es ganz eindeutig und zweifelsfrei tot, denn der Gestank, der Francine in die Nase stieg, war der von Tod und Verwesung. Die Sonne brannte heiß von einem wolkenlosen Himmel und ließ die Welt gären. Francine kratzte sich zwischen den verschwitzten Arschbacken, wo es juckte.